Unser Haus

KM Stand 76.400 (Januar 2020)

Wer auf den aktuellen Fenster Status wartet muß sich noch etwas gedulden. Dafür gibt es ein paar wenige Basicfeatures über die wir berichten möchten. 
Unser Tarp z.B. begleitet uns schon seit Beginn unserer Reisen. Leistet tolle Dienste und wir möchten es nicht missen. Eine günstige & praktikable Alternative. Schützt gegen Regen und Sonne, kann als Duschvorhang für die Außendusche verwendet werden und wenn es nicht gebraucht wird verschwindet es klein verpackt mit 2 Stangen im Keller. Befestigt wird es mit Karabinern an unserer Zurrschiene bei stärkerem Wind oder Regen an 5 Punkten sonst an 3. 

Tarp und Alukiste

Seit unserem letzten Service haben wir 2 neue Anbauteile. 1. Tankschutz und 2. eine Alukiste für unseren Generator. Häufig trifft man auf echt gute Handwerker, solide Leistung, Können und immer einen Trick oder die  Lösung parat. Außerdem hört man nie: Haben Sie einen Termin – oder, Oh das sieht nicht gut aus das schaffen wir nicht – und wenn so frühestens in 2 Wochen. Oder auch Das wird aber teuer und besser lassen sie es einfach. Oder Zu wenig Leute und das Material muss ich erst beschaffen das kann dauern. … 

 

Tankschutz
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Reifen sind sensibel. Um die Jungs besser im Blick zu haben verwenden wir Reifendruck Sensoren. Ist sehr interessant zu sehen wie sich die Drücke und Temperaturen bei den unterschiedlichen Bedingungen wie Außentemperatur, Geschwindigkeit, oder Höhe verändern. Außerdem beruhigt es während der Fahrt zu sehen dass die Luft drin bleibt.

Ein größerer Fleck auf der Bremstrommel hat uns etwas beunruhigt. Eine undichte Stelle – nein alles gut. Um die hintere Adapter Platte zu lösen brauchten wir ein Spezialwerkzeug. Ein Werkzeugmacher aus der Umgebung erledigt das unkompliziert und sofort. (siehe Video Werkzeug)

Video Werkzeug


Der FUSO Zubehör Katalog bietet diese Sonnenblenden an. Speziell auf die FUSO Fenster zugeschnitten. Gegen Sonne und Neugierige eine sinnvolle Anschaffung.

Zum Schluß. Die MIDI Heki Dachluke – unser Alptraum. Nachdem das Fliegenrollo seinen Dienst quittierte, hat sich jetzt auch die Kurbel, genauer das Kurbelgetriebe, verabschiedet. Öffnen funktioniert nur noch mit Unterstützung und so richtig schließen ist auch nicht mehr. Wenn das Teil billig wäre könnte man damit rechnen ist es aber nicht- dann lieber keine Dachluke. Wir freuen uns auf eine neue Luke, diesmal ein Qualitätsprodukt.

Bis bald mit mehr News.

 

KM Stand 73.000 (Mai 2019)

Alt gegen neu, gut sieht es aus

Die vergangenen 4.000 km haben wir auf der Baja California und teils auf dem mexikanischen Festland, ohne Probleme zurückgelegt. Die Straßen sind teilweise in schlechtem Zustand so daß kurze Distanzen zu einer längeren Reise werden können. Der neue Turbo hat sich bewährt. Der Ölverlust und Ansammlung Ölstaub sind abgestellt. Vor kurzem haben wir den Schlauch zum Intercooler ausgewechselt. Das Ersatzteil haben wir von unserem letzten Aufenthalt in Deutschland mitgebracht. Jeder FUSO Reisende sollte einen Ersatz dabei haben da die Kanten brüchig werden können. Empfehlenswert sind auch höherwertige Schellen zu verwenden da die mitgelieferten zu schnell nachlassen. So ist der Luftfluß zum Ladeluftkühler gesichert und alles läuft perfekt.

Zuletzt hatten wir ein Problem mit der Untersetzung. Das Lämpchen am Kippschalter leuchtet nicht mehr, also läßt sich auch die Untersetzung nicht einlegen. Hm, großes Problem? Nein, sehr entspannt hat uns Sven Debus die Mechanik erklärt und die warscheinlichste Fehlerquelle genannt. Die Untersetzung wird mit Unterdruck gesteuert. Die Druckverteilung liegt unmittelbar rechts hinter dem Getriebe. Die Schläuche (ein dicker und 2 dünne) auf Beschädigung prüfen. Sollte der Unterdruck nicht an den Schaltzylindern ankommen ist an den Schläuchen was undicht. So bei uns, ein mikroskopisch kleines Löchlein das wir erst beim 3. Mal hinsehen entdeckt haben. Zum Glück nahe an der Schelle. Abgeschnitten, angeklemmt – fertig. Läuft wieder. Wenn mans weiß, klingts einfach – war es dann auch.

 

 

 

 

 

 

Jetzt kann es gerne wieder offroad gehen. Da macht unser FUSO viel mit. Trotz ges. Gewicht, Höhe und Bereifung gab es bisher wenig was wir nicht konnten – eher war es dann so dass wir uns nicht getraut haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Alleine im nowhere, weit und breit keine Hilfe – hier gilt für uns Vernunft vor Mut.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Zeit sind wir mit unseren KCT Fenstern beschäftigt. Hier regnet es wenig, so wird man auf den Fehler nicht aufmersam. Mittlerweile sind wir im Hochland Mexikos und die Regenzeit beginnt. An einem unserer Fenster tritt Wasser durch den Fenstergriff ein, bei einem weiteren durch die Dichtung zwischen Box und Fensterrahmen (wir versuchen seit längerer Zeit das Leck zu finden – schwierig … ). Wie sich das weiter entwickelt schildern wir bei unserem nächsten Bericht.

 

KM Stand 69.000 (Dezember 2018)

Bevor wir nach Mexico weiterreisen sehen wir zu das an unserem Haus alles soweit gut ist. Das Ölproblem haben wir bislang nicht komplett in den Griff bekommen. Die Ferndiagnose unseres FUSO Service Kunzmann rät uns u.a. besser den Turbolader zu wechseln – sicher ist sicher. Kunzmann und ADAC schaffen es die Ersatzteile in nur 3 Tagen von Stockstadt nach München und dann Seattle zu senden. Nachdem die Zollformalitäten erledigt sind wird das Teil bei System Seven FUSO Seattle fachmännisch, kompetent und unkompliziert eingebaut. In der US Version ist ein Twin Turbo verbaut, das hat erst etwas irritiert dann lief der Einbau problemlos. Der Motor läuft um einiges runder, der Lüfter springt nicht mehr ständig an und der Ölverlust hat sich auf eine vertretbare Menge Ölstaub rerduziert. Zusätzlich haben wir jetzt Silikonband im Gepäck. Das verschließt auch undichte Stellen im Motorraum, selbst thermische Belastungen und starke Drücke verkraftet das Band gut. Sollte in keinem Werkzeugkasten fehlen. Das Magnetventil der Toillettenspülung hat das Band erfolgreich abgedichtet. Wir haben unsere Reifen rotiert. Hintere nach vorne, hinten neue. Die alten vorne sind jetzt die Ersatzräder. Das Wuchten bereitet einige Probleme  (Den Einsatz von Beads empfehlen wir nicht, auch wenn viele Trucker darauf setzen).  Wir mussten dafür einen guten Service finden, den gibt es in Oxnard bei Parkhouse Tires. Top Service, die richtige Ausrüstung („Road Force“ Equipment) und Leute die wissen wie man sie bedient. Jetzt kann es weiter gehen.

KM Stand 59.000 (August 2018)

Oft erwecken wir (zu) viel Aufmerksamkeit. Unser Haus ist Gesprächsthema auf den Parkplätzen von Supermärkten, Trailheads, Ortschaften oder einfach beim Stop an der Ampel. Populär in den USA sind aktuell die Sprinter von Sportsmobil.

Schöne Fahrzeuge mit Individualitätsfaktor, zugeschnitten auf den US Markt. Einen emotionsarmen Kurzbesuch hatten wir noch bei Earthroamer in Colorado.

 

 

 

 

 

 

 

Es hat bis 45 Grad und selbst in den Bergen gerne 37 – 40. Der Lüfter setzt früh ein. Für mehr „kühle“ Luft haben wir vorerst den Unterfahrschutz abmontiert. Optisch fehlt jetzt was, wir werden dem Blech ein paar Löcher verpassen, dann geht’s wieder.

Unterfahrschutz vorläufig abmontiert

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Haus schlägt sich tapfer durch die Rockies in Colorado. Wir sind mehrere Wochen auf Höhen zwischen 2.000 und 3.400 m. Bisher läuft der Motor rund. Die Regeneration macht schliesslich Probleme und brennt nicht frei. Nach mehreren Versuchen auf 1.500 m Höhe klappt es dann. Endlich können wir auch unser Höhenkit testen. Tja, extreme Rauchentwicklung ist das Ergebnis. Also schalten wir das Ding wieder ab auf Normalbetrieb. Wir sind mittlerweile auf Meereshöhe und brauchen den Kit erstmal nicht. Eventuell zieht die Leitung Luft … mal prüfen.

Bei KM Stand 56.000 haben wir starken Ölstaub Austritt am Schlauch zur Ladeluftkühlung. Der Schlauch ist leicht beschädigt, also sollte gut in den Griff zu bekommen sein. Eine Fehlermeldung begleitet das Phänomen : Code SPN 520496 FMI 2 (hängt mit einem Sensor AB zusammmen). Der Originalschlauch ist in den USA nicht erhältlich. Der US Diesel nutzt hier andere Teile und ist anders aufgebaut, schade. Für alle Reisenden – noch ein Teil zum mitnehmen.

Öl
US Modell
EU Modell

Unsere Frontscheibe hat sich mit dem Steinschlag aus Alaska bisher sehr gut gehalten. Bis Wyoming jedenfalls, dann hat der Hagelsturm den Riss verlängert und seitdem wandert er fröhlich weiter. Wir beschließen das hier nicht reparieren zu lassen. Manchmal wird es danach schlimmer… . Jetzt noch zu unserer Toilette. Wir haben das Modell C 263 von Thedford. Bisher eine bequeme Ausstattung. Seit kurzem ist aber die Spülwasser Zufuhr undicht. Erfahrungsberichten nach, könnte es ein verkalkter Magnetschalter sein. Wir versuchen bei einer Thedford Vertretung in Seattle schlauer zu werden. Das Original Teil ist, laut Thedford Deutschland, jedenfalls nicht in den USA zu bekommen. Wir versuchen es mit Entkalker … .

Es gibt immer etwas zu tun … heute aber nicht.

Lazy

 

35.000 km später (Dezember 2017)

Von Halifax bis Vancouver Island einmal durch Kanada. Das sind schon knapp 8.000 km. Wir durchqueren toughe Wildniss und erleben Wetterkapriolen von Schneestürmen bis Gewitter und Hitze. Unser FUSO macht das gut. Lediglich eine Stoßdämpfer Hülse verabschiedet sich – die wird von den „Heavy Equipment“ Jungs in Bathurst New Brunswick unkompliziert, schnell und super sympathisch wieder ange“tackt“.

Den Kältetest besteht unser Haus während einem Schneesturm in Dryden, Ontario  auf dem Trans Canada Highway. In kürzester Zeit nur noch Eis und Schnee, der Highway Richtung Westen wird gesperrt. Am nächsten Morgen hat unser Haus einen Eispanzer von ca 4 cm. Unsere Heizung arbeitet tadellos, wir haben es sehr gemütlich. Inklusive Heizung ist unser Diesel Verbrauch moderat und liegt bei 17 l /100km. Später ohne Einsatz unserer Heizung sind wir bei 15,6 l – nicht schlecht.

 

 

Unsere Pistenerfahrung sammeln wir auf zahlreichen Backroads z.B. im Yukon, Alaska oder z.B. Utah. Wir kommen einigermaßen voran. Allerdings gibt es in puncto Fahrkomfort noch Luft nach oben. Die erste Modifikation bei W&W hat geholfen und den unfahrbaren Originalzustand eindeutig verbessert. Progressivere Federn und angepaßte Dämpfer werden wir bei Rückkehr bestimmt ergänzen. Erste Lösungen sind auf dem Weg und sogar schon im Einsatz. Weitere werden in den USA für den FUSO  z.B. von Earth Cruiser, ATW und Global Expedition Vehicles eingesetzt.

Unsere Michelin X Multi D sind für die Straße und Pisten ein guter Kompromiss. Ruhiges Laufverhalten, gute Kilometerleistung und robust, auf schneebedeckter Straße brauchbar. Allerdings auch beherzter Steinesammler – die ungeschützten Teile am Unterboden werden bombardiert. Auspuff und alles drum herum stehen unter Dauerfeuer. Ein Schutzblech ist ratsam.

 

 

 

Wir haben schnell viele Fans – Menschen winken uns zu, strecken die Daumen hoch. Fahren neben uns her, machen Bilder, wollen unseren FUSO sogar kaufen. Einige ausgewanderte Deutsche Trucker begrüßen uns, sogar der Lokomotiv Führer der Canadian Pacific hupt uns zu. Kenner wie auch weniger informierte finden ihn klasse. Das kompakte Maß, Miles per Gallon, you can go everywhere … sind nur einige der Gründe.

Allerdings gibt es einen Makel der mit uns reist und oft thematisiert wird. „Your tires are to small“, „Das ist keine Offroad Bereifung“, „Don´t get into Mud and Sand“ … wird oft geschmunzelt. Es gibt Alternativen über die wir nachdenken – für irgendwann später einmal.

Wir bestellen bei einem Michelin Händler doch noch einen 2. Ersatzreifen da der X Multi D oft nur mit längeren Lieferzeiten zu bekommen ist – Preis ca. 750.- USD incl. Tax.

 

… doch etwas groß …
… small tires …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das FUSO Service Netz in Nordamerika ist o.k.. Wir vereinbaren einen Service Termin bei FUSO Portland. Alle benötigten Filter sind auf Lager. Die Werkstatt ist gut ausgerüstet, die Leute hier sind motiviert und kennen sich mit FUSO aus. Das Arbeitsergebnis und Preise sind o.k.. Unter www.mitfuso.com findet man die nötigen Adressen.

In mitten der Redwoods haben wir dann unser erstes ernsthaftes Problem. Sämtliche Warnleuchten veranstalten ein wahres Leuchtspektakel. Die Batterie ist platt, nein schlimmer die Lichtmaschine ist kaputt. Per Ferndiagnose bekommen wir von Fa. Kunzmann und T. Strupeck die Bestätigung.

Sonst eigentlich ein kleines Problem, wenn die nächste FUSO Werkstatt nicht ca. 600 km entfernt wäre – nämlich in San Francisco. (Hatte mich morgens  gewundert dass der Warnton der ausgezogenen Treppe nicht funktioniert). Wir dürfen mit Erlaubnis der sonst gnadenlosen Ranger im Redwoods N.P. übernachten und konnten am nächsten Tag mit überbrückten Bordbatterien bis San Francisco weiterfahren. Klar bei Ankunft ist Wochenende, macht aber nix. Wir stehen wunderbar mitten in Presidio in bester Gesellschaft von Irmagard und Klaus, tollem Wetter, netten Anwohnern und Events in Laufnähe.

Service bei FUSO in Portland
FUSO San Francisco
LiMa ist hin. Bordbatterie überbrückt

 

Jeder Handgriff sitzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei FUSO San Francisco klappt dann alles vom feinsten. Die identische LiMa ist am Lager und nach kurzer Zeit eingebaut. Preis ca. 850.- USD. Firma Kunzmann setzt eine Garantieübernahme für uns durch (obwohl sie dafür gar nicht zuständig wären) – im Augenblick können wir uns „nur“ sehr für den Einsatz bedanken. Im übrigen haben wir einen der zwei Ladebooster abgeklemmt – das ist völlig ausreichend und schont die neue LiMa.

Unser Trip verläuft sonst ohne nennenswerte Probleme. Zum Schutz vor Steinschlag und den unzähligen Fliegtieren haben wir unsere Scheinwerfer mit klappbaren Plexiglas Scheiben und den Motor mit robustem Fliegengitter geschützt. Simpel, super effektiv und haltbar – Kosten 20.- USD. Eine kleine Macke hat dann die Windschutzscheibe abbekommen.

 

Scheinwerfer- und Kühlerschutz
Backroad camping

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuell machen die Bremsen mit lautem quietschen auf sich aufmerksam – nur beim bremsen. Das ist auf Dauer etwas lästig. Verstärkt tritt das im Stadtverkehr in Stop and Go Situationen oder im Gebirge auf, wenn die Motorbremse nicht immer ausreicht. Die Beläge stellen sich wohl nicht komplett zurück und lösen zudem die gelbe ABS Leuchte aus. Die erlischt dann am nächsten Tag von alleine. Bleibt ein nächster Gang zum FUSO Service. Auf keinen Fall empfehlen wir den in Las Vegas. Die glänzen durch mangelnde Motivation und Lust am Job. San Diego wird wohl unser nächstes Ziel sein – mal sehen.

 

So ging es los

 

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Fahrgestell auf dem Weg zur Verwandlung
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Sieht mit single Bereifung schon besser aus. Wird aber wegen tech. Probleme abgeändert

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuerst das Fahrgestell, dann hat unser FUSO neue Schuhe bekommen, eigenen Strom und Möbel. Fertig, unser „Haus“. Der Ausbau lief reibungslos und hat sich während der 1. Ausfahrt, 5 Monate durch England, Schottland, Irland, Wales und Frankreich bewährt. Der Floorplan und Ausstattung sind perfekt auf unsere Bedürfnisse abgestimmt.

Na so schnell gings dann auch nicht . Dem gingen zahlreiche Stunden, Tage, Wochen, Monate und Jahre an Vorbereitungen voraus. Besuche auf der Allrad in Bad Kissingen, Benzingespräche mit Branchenkennern, Individual Reisenden, Konsultation einiger Mobil Manufakturen und Testfahrten bevor wir uns entschliessen alles mit Woelcke in Heimsheim zu realisieren. Dort haben wir uns bestens beraten und aufgehoben gefühlt.)

Unser zu Hause auf 10qm

 

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Rohbau
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Läuft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wohn-, Ess-, Schlaf- und Aussichtsszimmer
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Küche, Aufenthaltsraum und Eingang …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Guten Tag, allzeit gute Fahrt!
Im Einsatz, an einem tollen Platz irgendwo in Wales

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischenzeitlich sind wir ca. 15.0 tsd Km in Europa gefahren und haben verschiedene Anpassungen am Auto vorgenommen. Wir haben uns von den Michelin XZL Reifen getrennt und reisen jetzt auf Michelin x Multi D. In Kombination mit der Optimierung von Federn und Dämpfern, die bei W&W in Lüdenscheid  vorgenommen wurde, eine gute Investition. Das Fahrverhalten ist qualitativ um einiges gestiegen. Die Federwege sind größer, das schlingern auf der Hinterachse ist verschwunden und mit der neuen Bereifung haben wir einiges mehr Spielraum an Traglast. Für mehr Komfort haben wir noch eine 2. Batterie verbaut, denn Strom wird ausreichend von unserem Fahrzeug produziert und möchte gespeichert werden. Jetzt können wir unsere Gas Vorräte schonen. Auf unseren Routen ist nicht überall Nachschub garantiert.

Einen zusätzlichen Kraftstofffilter (original Teile Mercedes Benz) hat uns Kunzmann in Stockstadt verbaut. Zudem ist der Kühlmittel Ausgleichsbehälter jetzt hinter die Fahrerkabine , unerreichbar für unbeliebte Spaßvögel, gewandert. 

Die Organisation im Laderaum ist abgeschlossen und alles hat seinen Platz gefunden. Die Edelstahl Schlosserei Volk vollendet unsere Idee, eine abnehmbare Treppe mit Ersatzrad-Galgen zu vereinen, einfach perfekt.

 

 

Als Galgen für den Flaschenzug
Als abnehmbare Einstiegshilfe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ordnung (vorübergehend)
Endlich aufgeräumt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es macht eben Spaß mit motivierten Partnern zu arbeiten, wir hatten jedenfalls viel Glück mit unserer Wahl.

Untenrum

für Interessierte haben wir hier die Verbindung vom Fahrgestell zum Zwischenrahmen und Kabine dokumentiert. Auf Grund der Krümmung vom Fahrgestell zum Fahrerhaus hin ist der Zwischenrahmen erhöht angebracht. Am Heck ist er ausziehbar, bietet Platz für sperrige Ladung und spart zudem bei der Verschiffung zusätzliche Frachtkosten. Unsere 5 stufige Alu Leiter verschwindet bei Nichtgebrauch auf 2 Laufschienen unter der Kabine. Vergisst man vor Abfahrt die Leiter zu verstauen ertönt ein unangenehmes Piepen im Fahrerhaus. Oft verwenden wir aber auch unsere Notleiter (siehe oben „abnehmbare Einstiegshilfe“).

 

Aufbau – Kabine auf  Zwischenrahmen mit Lagerung
Kabine auf Zwischenrahmen, vorne
Verbindung Zusatzrahmen mit Kabine
Zusätzlicher Platz, Ausziehbarer Zwischenrahmen

 

Eintritt

3 Gedanken zu „Unser Haus

  • 27. März 2018 um 13:57
    Permalink

    Hallo Markus Ranner, vielen Dank für Deine Anfrage. Wir haben die Bilder in unserem Bericht „Unser Haus“ ergänzt. Wen Du weitere Fragen hast – einfach melden. Viele Grüße Wolf16

  • 23. März 2018 um 20:21
    Permalink

    Hallo zusammen
    Ich bin an der Planung von einem ähnlichen Fahrzeug wie ihr eines habt. Wäre es möglich mir ein paar Fotos vom Zwischenrahmen zukommen zu lassen? (und wie „das Haus“ darauf befestigt ist?
    Beste Grüsse
    Markus

  • 12. Dezember 2017 um 16:03
    Permalink

    Klasse gemacht! Top Planung und Umsetzung…..jetzt: slow Forward!

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