The Yukon

Von Watson Lake über Whitehorse nach Dawson City.

The Yukon hat ca. 38.000 Einwohner davon 27.000 in Whitehorse.
Insgesamt so viel Einwohner wie Mettmann – aber größer als Deutschland. Viele Europäer haben gedacht, dass klingt gut und sind hierher in den Urlaub gefahren. Jetzt ist es so voll wie zuhause!
Zudem treffen wir einige aus D, CH, A und NL die ihre Fahrzeuge nach Nordamerika verschifft haben. Da hatten mehrere den gleichen Plan wie wir.

Die wahren Helden sind für uns die Fahrradfahrer, die den Yukon oder Alaska umrunden. Respekt!
Trotzdem klingt „The Yukon“ nach dem großen Abenteuer, Gold, Klondike, Yukon River, Jack London, Diamond Tooth Gerties, Hundeschlittenrennen – Yukon Quest, Trapper und lange kalte Winter.
Und wenn spätestens im September alle Touristen weg sind, dann reduziert sich der Yukon auf genau das oben erwähnte.

Whitehorse ist unsere letzte Versorgungsstation vor Alaska. Die Gelegenheit unseren Fuso noch sicherer für die Gravel Roads zu machen – Gitter vor den Kühler und zusätzlichen Schutz für die Scheinwerfer. Wir feiern den 150. Geburtstag Kanadas mit Parade in der Stadt.
Unser Plan ist den Dempster Highway nach Inuvik – Northwest Territories zu fahren.
750 km hin und zurück. Die Straße ist schlecht, hat tiefe Löcher, ungeduldige Trucker – und irgendwann fragen wir uns ob es sich wirklich lohnt. Unsere Entscheidung ist Nein.
Aber der Teil, den wir gefahren sind, ist faszinierend. Die Tombstone Mountains und die Tundra. Bis hierhin lohnt es sich auf jeden Fall.
Somit haben wir den Arctic Circle verpasst – Naja, man kann ja nicht alles sehen.
Die Sonne geht nicht mehr unter. 21 Stunden Sonne, 3 Stunden Dämmerung.
Wir haben 30 Grad. Wer muss jetzt ins Bett und schlafen? Niemand. Irgendwie sind alle rund um die Uhr wach. Auch die Vögel, besonders die Raben.
Dawson City. Am Zusammenfluss von Yukon und Klondike. Staubige Straßen, Holzplanken für die Fußgänger. Wer denkt der Goldrush ist vorüber, der irrt! Hier wird immer noch nach Gold gegraben. Die Claims sind abgesteckt. Und wer weiss wie oft der Boden wohl schon umgegraben wurde.
Restaurants die Klondike Kate heißen und eine kleine Fähre die sämtliche Fahrzeuge auf die andere Seite des Yukons bringt.
Die nehmen wir auch……….zum Top of the World Highway.
Wir fahren auf dem Kamm der Berge 1.300m hoch. Tiefe Abhänge rechts und links der Straße.
Nach 100 km kommt die Grenze zu den USA. Poker Creek – das sind ein paar kleine Holzhäuser für die Border Protection, mitten in den Bergen.

The Yukon „Larger than Life“
Sign Post Forest, Watson Lake
Canada Day Parade zum 150 jährigen Jubiläum
Yukon Quest Canoe Race, 750 km to Dawson in 2 Tagen
5 Finger Rapids, Yukon
Rechts ab
Ein  Abstecher
Platz mit Blick auf den Tombstone Mountain
Nur ein  Ausschnitt des gr0ßen Ganzen

 

Die Tundra im frühen Sommer
Camouflage
Der Weg
Pause
Dawson City nur ohne Pferde, fast wie damals

 

Jack London Cabin
Place to be
Klondike (links) und Yukon River
Gold Digger. Die Claims sind abgesteckt, no Trespassing
Über den Yukon …
…zurück auf DIE Straße, den Top of the World Highway
zur U.S. Border im nowhere
Ein Versuch war es wert.

2 Gedanken zu „The Yukon

  • 6. August 2017 um 12:24
    Permalink

    da ist es echt schön.aber beim goldwaschen bitte die schuhe aus!

  • 11. Juli 2017 um 18:08
    Permalink

    Echt supertolle Bilder! Da könnte man wirklich einen Reiseführer draus machen. Dawson City erinnert stark an Tombstone, AZ. Nur liegen halt ca. 35 Breitengrade dazwischen… Etwas mehr Einsatz beim Goldwaschen, bitte! 😉

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